Entwicklung der globalen Immobilienmärkte
MSCI hat einen Marktbericht zu den Immobilienentwicklungen weltweit im Jahr 2014 veröffentlicht und große Unterschiede in der Performance festgestellt. Global, gemessen anhand des IPD Global Annual Report Index, wurde eine Rendite von 9,9 % erzielt. Das Jahr 2014 war damit das fünfte Jahr in Folge mit positiven Immobilienrenditen seit der Finanzkrise. Irland war mit einer Rendite von ca. 40% der Topperformer 2014. Diese Steigerung geht jedoch von einem geringen Level aus, da irische Immobilien im Zuge der Krise drastisch an Wert verloren. Aber auch Großbritannien, insbesondere London, konnte hohe Renditen verzeichnen, weil es für Investoren aufgrund der hohen Liquidität weiterhin einen attraktiven Markt darstellt. Andere Städte wie beispielsweise Rom oder Rotterdam underperformten hingegen.
Quelle: IPD
Langfristig gesehen sind die laufenden Einnahmen für 80 % der Renditen von Immobilien verantwortlich. Im letzten Jahr allerdings waren die Wertsteigerungen deutlich wichtiger und machten 43 % der Gesamtrendite aus. Neben der länderspezifischen Performance heben die Autoren die stadtspezifische Performance hervor, da es deutliche Unterschiede zwischen einzelnen Städten eines Landes gibt. Technologiestädte, wie San Francisco und Dublin erzielten zwar, ähnlich wie Weltmetropolen, eine hohe Performance, jedoch sind diese Märkte auch durch eine hohe Volatilität gekennzeichnet. Rohstoffabhängige Städte wie Johannesburg oder Calgary waren in den letzten Jahren eher stabil, wobei die Autoren hier zur Vorsicht mahnen, da größere Veränderungen auf den Rohstoffmärkten die Volatilität erhöhen wird. Als besonders stabil gelten deutschsprachige Städte, im allgemeinen ist die Volatilität in Deutschland, aber auch in den Niederlanden, Belgien, Dänemark und Finnland sehr gering. 
Quelle: IPD
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