17.03.2020 | Märkte

Entwicklung bei deutschen Logistikimmobilien

Das Transaktionsvolumen bei Logistikimmobilien in Deutschland erreichte 2019 mit knapp 7 Mrd. Euro den zweithöchsten Wert aller Zeiten, wie aus einem Marktbericht von LIP Invest hervorgeht. Besonders umsatzstark war das vierte Quartal in dem 2 Mrd. Euro investiert wurden - mehr als im gesamten ersten Halbjahr. Die Bruttospitzenrenditen lagen zum Jahresende bei 4,0 % - rund einen Prozentpunkt niedriger als im Vorjahr. Die Renditekompression der vergangenen zehn Jahre setzte sich damit fort. Für dieses Jahr rechnen die Autoren dagegen mit gleichbleibenden Renditen.


Quelle: LIP Invest

Der Flächenumsatz lag im Jahr 2019 mit 6,9 Mio. Quadratmetern nur knapp unter dem Rekordwert des Vorjahres. Der hohen Nachfrage stehen in erster Linie ein Mangel an geeigneten Grundstücken und verfügbaren Bestandflächen entgegen. Aktivste Region war das Ruhrgebiet. Bundesweit lag die Neubautätigkeit im Jahr 2019 mit rund 4,0 Mio. Quadratmetern auf dem langjährigen Durchschnitt der Branche.


Quelle: LIP Invest

Bei Neubau-Objekten in bester Lage und hoher Mieterbonität rechnen die Autoren derzeit mit Bruttoanfangsrendite von rund 4 %. Mit Bestandsimmobilien ab Baujahr 2000 in etablierten Regionen sind Anfangsrenditen von 5 bis 5,5 % möglich. Mit Objekten älterer Baujahre und planbaren Instandhaltungskosten lassen sich Renditen bis 6,5 % erzielen.


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