Entscheidungskriterien für nachhaltige Investments sind vielfältig
Bessere Renditeerwartungen und optimiertes Risikomanagement spielen im Rahmen von Nachhaltigkeitsinvestments für institutionelle Investoren nur eine untergeordnete Rolle. Dies ergab eine Studie von Union Investment unter 218 institutionellen Investoren, die zusammen mehr als 1.000 Mrd. Euro an Vermögen verwalten. Die Imagepflege steht mit 70,7 % Nennungen an erster Stelle der Kriterien für ein nachhaltiges Investment, gefolgt von der Nachfrage von Kunden nach derartigen Investments. Dem entspricht auch, dass ökonomischen Kriterien im eigenen Haus mit 87 % Nennungen die höchste Bedeutung bei nachhaltigen Investments zukommt.
Quelle: Union Investment
Bei dem Einsatz nachhaltiger Investments stehen Stiftungen, Kirchen und Family Offices an erster Stelle, während Versicherungen und Kreditinstitute am wenigsten engagiert sind. Hauptgrund für deren Ablehnung ist laut der Studie eine verringerte Renditeerwartung. Allerdings sehen die meisten Befragten eine zunehmende Bedeutung des Themas bei Aktien und Immobilien. Als wichtigster Trend werden die Themeninvestments Energie und Wasser identifiziert.
Quelle: Union Investment