EFAMA fordert Standards für SRI-Fonds
Die European Fund and Asset Management Association (EFAMA) hat Anfang April ein Thesenpapier zu nachhaltigen Investments, sogenannten Socially Responsible Investments (SRI) veröffentlicht. Der Verband begrüßt das Marktwachstum der letzten Jahre und den Beitrag von nachhaltigen Investments zur Stärkung der Integrität der Kapitalmärkte. Aufgrund der vielfältigen Ansätze beim nachhaltigen Investieren, setzt sich EFAMA zudem für die Schaffung von europaweiten Standards ein. Diese sollten insbesondere auf die Transparenz der Ansätze ausgerichtet sein, um Investoren eine Vergleichbarkeit bei der Evaluierung der Managementansätze zu erlauben.
Neben Transparenz soll sich außerdem die Europäische Union für eine fortschreitende Entwicklung von Corporate Responsibility und Förderung von nachhaltigen Investmentansätzen engagieren.
In der Pre-Investment-Phase sollte in das neue Key Investor Information Document (KIID) bspw. ein Statement zum entsprechenden Ansatz nachhaltigen Investierens aufgenommen werden. Für die Post-Investment-Phase fordert die EFAMA Nachweise in den periodischen Berichten, inwieweit die Kriterien für ein nachhaltiges Investment umgesetzt wurden.
Das Thesenpapier stellt zudem die länderspezifischen Entwicklungen und Standards der 11 wichtigsten europäischen Kapitalmärkte vor.