DWS macht Single-Hedgefonds für Privatanleger zugänglich
Die größte deutsche Fondsgesellschaft DWS begibt als erster Branchenvertreter Zertifikate. Über die Luxemburger Spezialgesellschaft DWS Go startete die Deutsche-Bank-Tochter mit einem Produkt auf den bestehenden Währungs-Hedgefonds von Manager Asoka Wöhrmann. Auf die vergangenen 12 Monate gerechnet, weist der Fonds den Angaben zufolge 9,5 Prozent Rendite bei einer Volatilität von nur 1,0 Prozent auf. Für risikofreudigere Anleger wird ein weiteres Zertifikat mit einem Hebel von zwei auf den Fonds aufgelegt.
Mit DWS Go will sich das Fondshaus mehrere Vorteile sichern. Im konkreten Fall "sind Zertifikate besser zum Vertrieb an Privatkunden geeignet als Hedgefonds deutschen Rechts", sagte DWS-Geschäftsführer Axel Benkner dem Handelsblatt. Der betreffende Hedgefonds darf in Deutschland nicht öffentlich vertrieben werden, während der Umweg über das Zertifikat den Hedgefonds für Privatanleger investierbar macht. Darüber hinaus sind laut DWS bei den gesetzlichen Fondsreglementierungen bestimmte Vermögensformen wie Direktinvestments in Rohstoffe gar nicht möglich. Außerdem biete die Zertifikatslösung Vorteile bei speziellen und vom Volumen her eher begrenzten Anlageideen. Zudem ist bei dem Zertifikat aufgrund seiner Konstruktion als Sondervermögen das Emittentenrisiko stark reduziert.
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