Die Hintergründe des Verlustes bei Amaranth Advisors
Die Risiken bei Amaranth Advisors hätten von den Fondsmanagern im Vorfeld erkannt werden können. Der Hedgefonds verlor 6 Milliarden Dollar, was einem Minus von 65 Prozent im Monat September entsprach. In einem aktuell erschienen Research Paper analysiert Hilary Till vom EDHEC Risk and Asset Management Centre die extremen Verluste des Hedgefonds.
Es zeigt sich bei der Auswertung der vorherigen Performance von Amaranth, dass Verluste im zweistelligen Prozentbereich nicht unwahrscheinlich gewesen wären. Die Positionen des Fonds im Gasmarkt waren im Verhältnis zum Open Interest zu groß, wodurch die Liquidität stark eingeschränkt war. Mit einem besseren Risikomanagement, welches auch Extremszenarien miteinbezieht, hätten die Risiken erkannt werden können, so die Autorin.
Hilary Till zieht insgesamt sechs wichtige Rückschlüsse aus den Verlusten bei Amaranth.
Abonnenten des Absolut|report können "EDHEC Comments on the Amaranth Case: Early Lessons from the Debacle" hier herunterladen. Zusätzlich steht eine Risiko- und Performanceanalyse mit den Werten vor und nach dem extremen Verlust im September zur Verfügung.