Deutschland attraktiv für Immobilieninvestments
Sowohl absolut als auch in Relation zu anderen europäischen Märkten sehen Immobilieninvestoren Deutschland als einen attraktiven Markt an, zeigt das Trendbarometer Immobilien-Investmentmarkt 2017 von EY. Zwar sei im Jahr 2016 das Transaktionsvolumen in Deutschland mit 65,7 Mrd. Euro erstmals seit 2009 wieder leicht rückläufig gewesen, der Studie zufolge hätte dies jedoch im Wesentlichen an einer Angebotsknappheit gelegen. Seitens der Investoren bestehe weiterhin hohes Interesse. Konsequenz hiervon sind steigende Preise, die 94 % der befragten Anleger erwarten. Teilnehmer der Studie waren 135 Investoren, die in den vergangenen Jahren auf dem deutschen Immobilienmarkt aktiv waren. 
Quelle: EY
In den Segmenten Büro, Wohnen, Logistik und Hotel rechnet jeweils die Mehrheit der Befragten mit weiteren Preisanstiegen für A-Lagen. Deutlich vorsichtiger hingegen sind die Anleger bezüglich Einzelhandel und B-Lagen sowie Objekten in der Peripherie, wo die Mehrheit eher konstante Preisniveaus erwartet. Abweichende Preisvorstellungen von Käufern und Verkäufern stellen vor der überzogenen Risikoübertragung auf die Käuferseite die größten Transaktionshemmnisse dar, meinen die Befragten. Auf der Verkäuferseite finden sich vor allem Opportunity- und Private-Equity-Fonds sowie geschlossene und sonstige internationale Fonds, während Versicherungen und Pensionsfonds sowie offene Fonds 2017 die aktivsten Käufergruppen darstellen werden. 
Quelle: EY
Im Fokus der Investoren dürften vor allem Büroobjekte sein, gefolgt von Einzelhandelsimmobilien. Wohnimmobilien stehen dagegen weniger im Fokus der Anleger. Exit-Strategien sind im Wesentlichen Direktverkäufe, vornehmlich von Einzel-Assets, aber auch im Portfolio. Ein Drittel der befragten Investoren plant dagegen 2017 keine Exits. Als beeinflussende Trends für das Jahr 2017 werden die Globalisierung der Investmentströme, die Zinsentwicklung und die Urbanisierung angesehen.
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