31.07.2012 | Märkte

Deutscher Private-Equity-Markt trotzt Schuldenkrise

Der deutsche Private-Equity-Markt trotzt ebenso wie die deutsche Wirtschaft bisher den Auswirkungen der Schuldenkrise. Darauf lassen die von Ernst & Young veröffentlichten Marktdaten zur ersten Jahreshälfte 2012 schließen. Im Vergleich zum Vorjahr blieb die Anzahl der Transaktionen mit 50 zwar nahezu unverändert, das Transaktionsvolumen stieg allerdings deutlich von 1,2 auf 5,9 Mrd. Euro.

Transaktionen 2004 bis 2012

Quelle: Ernst & Young

Die ungünstigen Finanzierungs- und Kapitalmarktbedingungen verhindern laut Ernst & Young derzeit eine stärkere Aktivität am Markt. Dies zeigt sich auch in den Exit-Daten. Das Volumen der Verkäufe sank von 8,7 auf 5,1 Mrd. Euro und die Anzahl der Exits hat sich von 45 auf 24 verringert, darunter war kein einziger IPO zu beobachten. Zwar gibt es in Deutschland gerade im Mittelstand eine große Anzahl an attraktiven Zielen für Private-Equity-Investoren, die Situation an den Finanzmärkten wird in der nächsten Zeit jedoch die Marktaktivität ein gutes Stück weit mitbestimmen.

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