23.03.2022 | Absolut|performance

Deutscher Aktienmarkt im Zeichen des Krieges in der Ukraine

Die russische Invasion in der Ukraine und die bereits zuvor erkennbaren Spannungen haben an den Aktienmärkten für Turbulenzen gesorgt. Im Februar gab der MSCI World Index -2,5 % ab. Wesentlich stärker betroffen war die Eurozone und hier wiederum Deutschland, das von russischen Energierohstofflieferungen abhängig ist. Deutsche Large Caps verloren -7,7 %, wobei Growth-Titel von den Kursrückgängen überdurchschnittlich stark betroffen waren. Small und Mid Caps konnten die Verluste dagegen auf -1,4 bzw. -3,7 % begrenzen. Auch auf Sicht von drei Jahren konnten die kleineren Kapitalisierungen eine Überrendite erzielen, während sich Growth-Werte am schwächsten entwickelten. Die Asset Manager waren im turbulenten Februar in der Lage, ihre Verluste im Vergleich zu einer kapitalisierungsgewichteten Large-Cap-Strategie zu begrenzen: Mit -6 % lagen sie 1,7 Prozentpunkte vor dem Vergleichsindex.

Auch bei einer längerfristigen Betrachtung konnten die Asset Manager den breiten Markt schlagen: Über fünf Jahre erzielten sie eine annualisierte Rendite von 3,5 %, während die Benchmark auf 2,9 % p.a. kam. Hierzu kann angemerkt werden, dass die Überrendite keine Folge der Februar-Turbulenzen ist. Schon in den Vormonaten lagen die Asset Manager persistent über dem Vergleichsindex.


Der Absolut|performance analysiert alle Asset-Klassen und Investmentstrategien für institutionelle Investoren und zeigt einzigartige Rendite-Risiko-Vergleiche und innovative Grafiken. Das Top Quartile der Asset Manager mit Fokus auf deutsche Aktien untersucht Absolut Research in der Publikation Absolut|ranking Equity Germany.

zurück