01.09.2004 | 

Deutsche Private-Equity-Gesellschaften steigern Investitionen um 40%

Die im Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK) organisierten Private-Equity-Unternehmen haben im ersten Halbjahr 2004 ihre Investitionen um 40 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 1.410,1 Millionen Euro gesteigert. Wie der BVK in seiner Halbjahresstatistik in Berlin mitteilte, verfügten die erfassten Unternehmen Ende Juni über einen gesamten Portfoliowert in Höhe von 18,7 Milliarden Euro. Die Summe verteilte sich auf 5.528 Unternehmen.

Im ersten Halbjahr 2004 erreichten die Buy-Out-Transaktionen ein Volumen von 927 Millionen Euro und lagen damit rund ein Drittel über dem Vorjahreswert von 696,1 Millionen Euro. Deutlich gestärkt schlossen die Venture Capital-Aktivitäten das erste Halbjahr ab: Mit 483,0 Millionen Euro lagen sie um fast 35 Prozent über dem Vorjahreswert von 317,1 Millionen Euro.

Bei den Exits verzeichnete der BVK im ersten Halbjahr 2004 einen weiteren Rückgang

der Totalverluste. Diese fielen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 41 Prozent

auf 17,9 Prozent. Von den insgesamt realisierten Abgängen in Höhe von 368,2 Millionen Euro entfielen im zweiten Quartal 316,7 Millionen Euro auf Teil- und Gesamtverkäufe und 51,5 Millionen Euro auf Totalverluste.

Im zweiten Quartal warben die Gesellschaften neue Mittel in Höhe von 494,5 Millionen Euro ein. Damit erhöht sich das Fundraising-Volumen sowohl gegenüber dem Vorquartal (145,2 Millionen Euro) als auch gegenüber dem Vorjahresquartal (269,0 Millionen Euro).

 

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