Deutsche Institutionelle steigern Private-Equity-Anlagen
Von einer Investition in Private Equity erwarten deutsche institutionelle Investoren vor allem Rendite und einen Diversifikationseffekt, zeigt eine aktuelle Studie des Bundesverbandes Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK). Daneben spielen auch strategische Gründe und der Zugang zu Unternehmensbeteiligungen eine Rolle. Von den 45 an der Studie teilnehmenden institutionellen Investoren, darunter Banken, Versicherungen und Pensionseinrichtungen, sind 93 % in Private Equity Investiert. Bei rund der Hälfte der Befragten macht Private Equity mindestens 3 % der Asset-Allokation aus, ein Drittel ist sogar mit mehr als 5 % allokiert. Seit 2013 ist das Volumen bei zwei Dritteln der Anleger gestiegen. Angesichts hoher Zufriedenheit mit der Entwicklung der Anlagen planen 55 % der Befragten mit einer zusätzlichen Ausweitung ihrer Engagements in der Zukunft. 
Quelle: BVK
Die wichtigsten Voraussetzungen, die Private-Equity-Fonds erfüllen müssen, sind die nachweisbare Qualität und Erfahrung des Managements (91 %), eine definierte und nachvollziehbare Anlagestrategie (89 %) und eine angemessene Vergütungsstruktur (57 %). Am weitesten verbreitet sind Engagements über Private-Equity-Fonds (95 %) und -Dachfonds (54 %), während Direktinvestments nur von einem Drittel der Befragten unternommen werden. Nahezu alle Investoren sind mit ihren Private-Equity-Anlagen weltweit engagiert. Mit 90 % sind Small-/Mid-Cap Buyouts am beliebtesten, gefolgt von Large-Cap Buyouts (76 %) und Venture Capital/Growth (71 %).
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