11.10.2006 | 

Deutsche Bank will Anteil von Alternative Investments im Private Banking auf 15% erhöhen

"Investoren sollten Risiken aus ihren Portfolios nehmen und den Anteil Alternativer Investments stark erhöhen." Diese Empfehlung hat Klaus Martini, weltweiter Chef-Anlagestratege der Deutschen Bank ausgesprochen. Die Beimischung Alternativer Investments im Portfolio verringere dessen Anfälligkeit für starke Marktbewegungen und reduziere auf diese Art und Weise das Risiko im Depot, sagte er im Gespräch mit dem Handelsblatt. Die Bank strebt an, den Anteil alternativer Assets-Klassen in den Depots ihrer Privatkunden im Bereich Asset Management von gegenwärtig etwa 8% bis auf 15% zu erhöhen.

Martini verweist dabei auf das Anlageverhalten der Stiftungen amerikanischer Universitäten, die mit einem Anteil Alternativer Kapitalanlagen von 25 Prozent und mehr in ihren Portfolios über die vergangenen zehn Jahre hinweg Durchschnittsrenditen von knapp 20 Prozent erzielten. Strategie der Deutschen Bank sei es, künftig stärker auf Absolute Return zu setzen, um von durchschnittlichen Markttrends losgelöste überdurchschnittliche Erträge für Kunden zu erzielen.

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