10.01.2005 | 

Deutsche Bank setzt verstärkt auf Rohstoffe und Hedge-Fonds

Die "Private Wealth Management Group" der Deutschen Bank favorisiert

für 2005 und darüber hinaus eine stärkere Gewichtung von Commodities

und Hedge-Fonds. Bei den Rohstoffen zeige sich ein positiver Trend auf

Sicht von 10 oder 20 Jahre, sagte Investment-Chef Klaus Martini. Die

boomende Nachfrage aus China habe den Märkten einen gewaltigen Auftrieb

gegeben.

Auf den Commodity-Märtken rät die Deutsche Bank zu Finanzinstrumenten

wie Indexzertifikate, mit denen auch Gold und Nahrungsmittel abgedeckt

werden sollten. Die Erfolgszeiten der alten Buy-and-Hold-Strategie sei

vorüber, argumentierte Martini. Deshalb sollte man nun das gesamte

Spektrum der Investments nutzen.

Bei den Hedge-Fonds erwartet der Anlagemanager auch für die kommenden

drei bis fünf Jahre moderate Renditen zwischen 4 und 7 Prozent.

Aufgrund der geringen Volatilität von Hedgefonds-Portfolios empfiehlt

Martini diese Asset-Klasse zum Zweck der Risikoreduzierung.

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