Deutsche Bank setzt verstärkt auf Rohstoffe und Hedge-Fonds
Die "Private Wealth Management Group" der Deutschen Bank favorisiert
für 2005 und darüber hinaus eine stärkere Gewichtung von Commodities
und Hedge-Fonds. Bei den Rohstoffen zeige sich ein positiver Trend auf
Sicht von 10 oder 20 Jahre, sagte Investment-Chef Klaus Martini. Die
boomende Nachfrage aus China habe den Märkten einen gewaltigen Auftrieb
gegeben.
Auf den Commodity-Märtken rät die Deutsche Bank zu Finanzinstrumenten
wie Indexzertifikate, mit denen auch Gold und Nahrungsmittel abgedeckt
werden sollten. Die Erfolgszeiten der alten Buy-and-Hold-Strategie sei
vorüber, argumentierte Martini. Deshalb sollte man nun das gesamte
Spektrum der Investments nutzen.
Bei den Hedge-Fonds erwartet der Anlagemanager auch für die kommenden
drei bis fünf Jahre moderate Renditen zwischen 4 und 7 Prozent.
Aufgrund der geringen Volatilität von Hedgefonds-Portfolios empfiehlt
Martini diese Asset-Klasse zum Zweck der Risikoreduzierung.
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