20.07.2010 | Research

Deutsche Bank analysiert Investment-Region Nordafrika

Ein Research Report der Deutschen Bank untersucht die Eigenschaften der Investment-Region Nordafrika (Marokko, Algerien, Tunesien, Libyen, Ägypten). Demnach seien diese Länder ökonomisch sehr attraktiv, da sie gute Wachstumsaussichten, große Energieressourcen, enge Beziehungen zur EU, wachsende Finanzmärkte und eine strategisch günstige Lage zwischen drei Kontinenten vereinigen.



Quelle: Deutsche Bank Research


Die Wachstumsaussichten in Libyen und Ägypten werden am vorteilhaftesten beurteilt, wohingegen Marokko und Ägypten die am weitesten entwickelten Finanzmärkte besitzen. Schwierigkeiten würden Mängel in der Intermediationstätigkeit der Banken, eine relativ gering diversifizierte Wirtschaft und unzureichend qualifizierte Arbeitskräfte darstellen. Zwar hätten Tunesien und Marokko die am meisten diversifizierten Industrien, in diesen Ländern sei der öffentliche Sektor jedoch mit über 10 % des Lohnaufkommens zu groß und daher ineffizient.


Quelle: Deutsche Bank Research

Im Ergebnis sieht die Deutsche Bank Marokko als attraktivstes Investment-Ziel, gefolgt von Tunesien und Ägypten. Eine Analyse der politischen Risiken und ethischen Bedenken von Investments in die nordafrikanische Region wird in dem Report leider nicht durchgeführt.

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