Deutsche Bank analysiert europäische Immobilienmärkte
Die europäische Immobilienkrise begann zwei Jahre nach der US-Immobilienkrise und die folgende Marktanpassung ist noch in vollem Gange. Dies wird die Wirtschaftslage und Bankbilanzen noch mehrere Jahre lang belasten, berichtet Deutsche Bank Research in einer Ende Juni publizierten Analyse des europäischen Immobilienmarktes. Die Korrektur ist demnach in Irland bereits besonders weit fortgeschritten, gefolgt von Spanien. Größere Anpassungen sind in Frankreich, Belgien und den Niederlanden noch zu erwarten. In Portugal und Italien waren keine Preisblasen zu beobachten.
Quelle: Deutsche Bank
Eine Ausnahmestellung fällt Deutschland zu. Die Bewertungen sind hier nach Ansicht der Deutschen Bank zurzeit sogar niedrig. Der Status als "Safe Haven" und die wirtschaftliche Sonderstellung machen Preissteigerungen daher sehr wahrscheinlich, insbesondere in den Großstädten.