02.07.2013 | Studie

Deutsche Anleger sind vorsichtig, aber optimistisch

Deutsche Anleger bewerten die Investitionschancen 2013 optimistischer als im vergangenen Jahr. 44 % der befragten Investoren in Deutschland sind etwas beziehungsweise viel zuversichtlicher als letztes Jahr, stellt Schroders Global Investment Trends Report fest. Nur 11 % glauben, die Chancen hätten sich verschlechtert. Beliebteste Asset-Klasse sind mit großem Vorsprung Aktien, abgeschlagen folgen Immobilien und Anleihen. Ein ähnliches Stimmungsbild zeigt sich auch für internationale Anleger.


Quelle: Schroders

Wachstumstreiber bleibt nach Auffassung deutscher Anleger Asien, allerdings zeigen die Befragten auch einen ausgeprägten Home-Bias. Dieser ist am stärksten bei amerikanischen Investoren ausgeprägt. Dort glauben 80 % an eine Rallye des heimischen Aktienmarkts, demgegenüber sehen in Deutschland 59 % gute Aussichten für den Dax. Das bevorzugte Vehikel stellt dabei der Aktienfonds dar. 35 % der deutschen Investoren glauben an eine Outperformance der Schwellenländer, was eine deutliche Diskrepanz zum internationalen Stimmungsbild darstellt, wo nur 22 % an eine anhaltende Rallye von Emerging-Markets-Aktienfonds glauben.


Quelle: Schroders

Der grundsätzlichen Zuversicht steht eine im internationalen Vergleich überdurchschnittliche Risikoaversion gegenüber. 52 % der deutschen Anleger bevorzugen ein niedriges Rendite-Risiko-Profil ihrer Kapitalanlagen, international liegt der Anteil bei 46 %. Hohe Risikobereitschaft zeigen nur 16 % der Befragten in Deutschland, weltweit geben 20 % ihr Rendite-Risiko-Profil als hoch an. Größte Sorge deutscher Investoren bleibt auch in diesem Jahr die Eurokrise, gefolgt von politischer Instabilität und Inflation.

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