Dänemark und Norwegen planen neue Regeln für Hedge-Fonds
Dänemark und Norwegen wollen noch in diesem Jahr neue gesetzliche
Rahmenbedingungen für Hedge-Fonds schaffen. In den beiden Ländern
fehlen bislang systematische Regeln für Hedge-Fonds, wohingegen
Schweden und Finnland bereits in den 90er Jahren entsprechende
Rahmenbedingungen geschaffen haben. Jetzt streben die skandinavischen
Länder eine Harmonisierung an, um das Wachstum dieser Branche zu
fördern.
Das dänische Finanzministerium plant ein Gesetz, das den Aufbau einer
onshore Hedgefonds-Industrie ermöglicht. Zurzeit fehlt im dänischen
Steuerrecht die dafür notwendige Klarheit, so dass ausländische
Hedge-Fonds abgeschreckt werden. Mit seinen jetzigen Plänen will das
Finanzministerium für Hedge-Fonds sogar größere Freiheiten
herstellen als in Schweden.
In Norwegen verlangt die gegenwärtige Rechtslage, dass Hedge-Fonds wie
übliche Aktiengesellschaften strukturiert sein müssen. Das
Finanzministerium strebt jetzt eine Neuregelung an, nach der
Hedge-Fonds genauso wie andere Investmentfonds organisiert werden
können. Das künftige Gesetz verlangt eine hohe Transparenz und
umsichtiges Risiko-Management. Die Fondsmanager sollen auch regelmäßig
Auskunft darüber geben müssen, welche Risikograde sie jeweils bereit
sind einzugehen.
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