28.06.2005 | 

Dänemark und Norwegen planen neue Regeln für Hedge-Fonds

Dänemark und Norwegen wollen noch in diesem Jahr neue gesetzliche

Rahmenbedingungen für Hedge-Fonds schaffen. In den beiden Ländern

fehlen bislang systematische Regeln für Hedge-Fonds, wohingegen

Schweden und Finnland bereits in den 90er Jahren entsprechende

Rahmenbedingungen geschaffen haben. Jetzt streben die skandinavischen

Länder eine Harmonisierung an, um das Wachstum dieser Branche zu

fördern.

Das dänische Finanzministerium plant ein Gesetz, das den Aufbau einer

onshore Hedgefonds-Industrie ermöglicht. Zurzeit fehlt im dänischen

Steuerrecht die dafür notwendige Klarheit, so dass ausländische

Hedge-Fonds abgeschreckt werden. Mit seinen jetzigen Plänen will das

Finanzministerium für  Hedge-Fonds sogar größere Freiheiten

herstellen als in Schweden.

In Norwegen verlangt die gegenwärtige Rechtslage, dass Hedge-Fonds wie

übliche Aktiengesellschaften strukturiert sein müssen. Das

Finanzministerium strebt jetzt eine Neuregelung an, nach der

Hedge-Fonds genauso wie andere Investmentfonds organisiert werden

können. Das künftige Gesetz verlangt eine hohe Transparenz und

umsichtiges Risiko-Management. Die Fondsmanager sollen auch regelmäßig

Auskunft darüber geben müssen, welche Risikograde sie jeweils bereit

sind einzugehen.

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