Dach-Hedgefonds bevorzugen Registrierung und Performance-Fee
Manager von Dach-Hedgefonds sind im Vergleich zu Managern von Single-Hedge-Fonds häufiger als Anlageberater registriert und bevorzugen verstärkt Performance-Fees. Das amerikanische Informations-Service-Unternehmen Infovest21 hat im März und April dieses Jahres 151 Manager von Hedge-Fonds und Dachfonds über Produktstruktur, Rechtsformen und Gebühren befragt.
70 Prozent der Dachfonds-Manager gaben an, als Anlageberater in den USA registriert zu sein, von den Hedge-Fonds-Managern nur die Hälfte. Während 36 Prozent der Dachfonds eine Hurdle-Rate anbieten, tun dies nur elf Prozent der Hedge-Fonds. Rund die Hälfte der Hedge-Fonds verzichten auf eine Rückgabegebühr, wenn die Anleger für eine längere Zeit investiert bleiben. Von den Dachfonds gewähren nur ein Drittel der Befragten solche Konditionen.
Der US-Bundesstaat Delaware und die Cayman Islands sind bei beiden Gruppen die am meisten genutzen rechtlichen Standorte. Zwei Drittel der Manager beider Fondskategorien verzichten auf einen Börsenhandel ihrer Fondsanteile. Mehr als 70 Prozent der Befragten verlangen eine Mindestanlagedauer von einem Jahr. Der Durchschnitt der befragten Manager bietet sieben verschiedene Fonds an, erhebt eine Managementgebühr von 1,5 Prozent, eine Administrationsgebühr von 0,2 Prozent sowie eine Performance-Fee von 15 Prozent.
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