12.03.2012 | Studie

Credit Suisse veröffentlicht Global Hedge Fund Survey 2012

Herdenverhalten und das plötzlich stärker wahrgenommene Risiko von Staatsinsolvenzen sind die dominanten Risiken für institutionelle Hedgefondsinvestoren, berichtet Credit Suisse in der "2012 Credit Suisse Global Survey of Hedge Fund Investor Appetite and Activity". An der diesjährigen Studie nahmen mehr als 600 institutionelle Investoren mit über einer Billion US-Dollar Assets under Management teil.


Quelle: Credit Suisse

Neben den Makrorisiken äußerten Investoren vor allem den Wunsch, durch ihre Hedgefonds-Investments Tail-Risiken besser abzusichern. Geprägt durch diese Meinungen und das aktuelle Marktumfeld, sind die gefragtesten Strategien zur Zeit Global Macro und Managed Futures mit 45 % und 37 % Nennungen, gefolgt von verschiedenen Fixed-Income-Strategien. Dafür haben Aktienstrategien wie Long/Short Equity und Event Driven massive Einbrüche der Nachfrage erfahren, um bis zu 41 %.


Quelle: Credit Suisse

Unzufrieden waren viele Investoren mit der durchschnittlichen Performance ihrer Hedgefonds 2011, die unter den Erwartungen lag. Daher steigt auch die Nachfrage nach alternativen Zugangswegen zu diesen Strategien. 27 % der Studienteilnehmer planen oder überprüfen derzeit weitere Investitionen in UCITS-Hedgefonds. Neben europäischen Institutionen sind dies auch mehrere asiatische Investoren. Managed Accounts fokussieren sogar 40 % als liquiden Zugang zu Hedgefondsstrategien.
Auch bei den Dachhedgefondsanbietern kam es zu Bewegungen. Die Marktkonsolidierung nach der Finanzkrise brachte bei den erfolgreichen Gesellschaften neue Produktlinien hervor, insbesondere Nischen-Dachfonds (67 %), individualisierte Dachfonds und Mandate (über 40 %) sowie UCITS-Dachfonds (23 %).


Quelle: Credit Suisse


Die Studie kann von qualifizierten Marktteilnehmern direkt von Credit Suisse, über Herrn Christophe Kuenzler - christophe.kuenzler@credit-suisse.com - bezogen werden.

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