28.02.2005 | 

Calpers warnt vor Crash auf dem Private-Equity Markt

Der größte amerikanische Pensionsfonds, Calpers, hat vor einem Crash

auf dem boomenden Private-Equity-Markt in den USA gewarnt. Die größte

Spekulationsblase, die er zurzeit befürchte, sei die auf dem

Private-Equity-Sektor, sagte Investmentchef Mark Anson auf einer

Konferenz in Genf. Als Risikofaktoren nannte er steigende Zinsen und

zunehmende Investitionen von Hedge-Fonds in Private-Equity-Assets.

Angesichts fallender Renditen auf anderen Märkten hätten Hedge-Fonds

ihr Kapital in den Private-Equity-Sektor umgeschichtet, berichtete

Anson. Dabei seien zahlreiche Deals aufgrund günstiger Zinssätze mit

Krediten finanziert worden, um ein hohes Leverage zu erzielen. Wenn

aber zuviel Kapital bei den langfristigen Investments die Renditen

drücken und gleichzeitig die Zinsen für das geliehene Geld steigen,

werde die Kalkulation nicht mehr aufgehen. Das sei die Gefahr, warnte

Anson. Calpers habe von seinen 175 Milliarden Dollar 20 Milliarden

Dollar in Private-Equity-Assets investiert.

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