Calpers warnt vor Crash auf dem Private-Equity Markt
Der größte amerikanische Pensionsfonds, Calpers, hat vor einem Crash
auf dem boomenden Private-Equity-Markt in den USA gewarnt. Die größte
Spekulationsblase, die er zurzeit befürchte, sei die auf dem
Private-Equity-Sektor, sagte Investmentchef Mark Anson auf einer
Konferenz in Genf. Als Risikofaktoren nannte er steigende Zinsen und
zunehmende Investitionen von Hedge-Fonds in Private-Equity-Assets.
Angesichts fallender Renditen auf anderen Märkten hätten Hedge-Fonds
ihr Kapital in den Private-Equity-Sektor umgeschichtet, berichtete
Anson. Dabei seien zahlreiche Deals aufgrund günstiger Zinssätze mit
Krediten finanziert worden, um ein hohes Leverage zu erzielen. Wenn
aber zuviel Kapital bei den langfristigen Investments die Renditen
drücken und gleichzeitig die Zinsen für das geliehene Geld steigen,
werde die Kalkulation nicht mehr aufgehen. Das sei die Gefahr, warnte
Anson. Calpers habe von seinen 175 Milliarden Dollar 20 Milliarden
Dollar in Private-Equity-Assets investiert.
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