BVK untersucht Fundraising-Aktivitäten deutscher Beteiligungsgesellschaften
Deutsche Beteiligungsgesellschaften bauen ihre Fundraising-Aktivitäten durch Einwerbung neuer Fondsmittel oder Auflage neuer Fonds weiter aus. Das geht aus der vom Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK) veröffentlichten Studie "Fundraising 2006/2007" hervor. Für die Studie befragte der BVK im November 2006 seine Mitglieder sowie weitere deutsche Beteiligungsgesellschaften (insgesamt 94 Gesellschaften) nach ihrer Einschätzung der aktuellen Fundraising-Situation. Für 2007 erwarten die Gesellschaften ein gutes Fundraising-Jahr. Lediglich 20 der 75 mit externen Investoren zusammenarbeitenden Gesellschaften gaben an, derzeit kein Fundraising zu planen bzw. keine neuen Mittel einwerben zu müssen. Dagegen befinden sich 22 Gesellschaften derzeit schon im Fundraising, und weitere 24 bereiten die Auflage von Fonds im Jahr 2007 vor.
Trotz der unbestreitbar verbesserten Bedingungen für das Einwerben von Kapital sehen sich die Beteiligungsgesellschaften mit anhaltenden Herausforderungen konfrontiert. Befragt nach den wichtigsten Hindernissen für Kapital einwerbende Beteiligungsgesellschaften nannte die Hälfte der Gesellschaften jeweils die unvorteilhaften steuerrechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland und den oft fehlenden Track Record vieler Fonds. Zudem stellen viele Beteiligungsgesellschaften noch immer Vorbehalte seitens der Investoren gegenüber dem Private Equity-Standort Deutschland fest.