BVI fordert Erleichterungen für Single-Hedgefonds
Um den Investmentstandort Deutschland im europäischen Umfeld noch wettbewerbs- und zukunftsfähiger zu machen, hat für den Bundesverbandes Investment und Asset Management (BVI) die anstehende Novellierung des Investmentgesetzes höchste Priorität.
Größeren Freiraum für Produktinnovationen und somit die Chance auf steigende Fondsauflegungen in Deutschland verspricht sich die Branche von einer Lockerung der Anlagegrenzen für nicht-richtlinienkonforme Sondervermögen und einen neuen, flexiblen Fondstyp unter dem Arbeitstitel ?Sonstige Sondervermögen?. Investmentfonds mit flexibleren Anlagestrategien könnten sich leichter auf bestimmte Märkte, Branchen oder Risiko-Renditeprofile konzentrieren, wie sie gegenwärtig nur in Zertifikaten abgebildet werden können.
Zudem wünscht sich der BVI Erleichterungen für Single-Hedgefonds, um sie wettbewerbsfähiger zu machen. Die gesamte Wertschöpfungskette ? angefangen bei der Zulassung eines neuen Fonds über das Portfoliomanagement, die Administration, die Depotführung bis hin zum Vertrieb ? soll aufgrund sachgerechter und wettbewerbsfähiger Rahmenbedingungen in Deutschland stattfinden können, fordert der BVI.
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