Buy-Outs dominieren deutschen Beteiligungsmarkt
Auf dem deutschen Beteiligungsmarkt haben Buy-Outs im vergangenen Jahr 71 Prozent der gesamten Eigenkapitalinvestitionen auf sich gezogen. Das Volumen erreichte 1,7 Milliarden Euro, wie der "Bundesverband deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften e.V." (BVK) in Berlin mitteilte. "Große Transaktionen nahmen weiterhin an Gewicht zu ? eine Folge der verstärkten usgliederungsbestrebungen von Großunternehmen."
Unter den verschieden Buy-Out-Arten zeichnet sich seit 2001 ein deutlicher Führungstrend der überwiegend fremdkapitalfinanzierten Übernahmen eines Unternehmens ab. In 2003 hatte diese Sparte bereits einen Anteil von 70 Prozent aller Buy-Outs erreicht.
Der BVK-Statistik zufolge finden Buy Outs vor allem in traditionellen Branchen statt. Mit 41,6 Prozent dominierte im abgelaufenen Jahr vor allem der Bereich ?Sonstige Dienstleistungen?. Darunter fallen zum Beispiel der Verlags- und Medienbereich sowie Industriedienstleistungen. Zweitwichtigste Branche war die Kommunikationstechnologie mit 13,1 Prozent.
Das Exitvolumen erreichte in 2003 nur ein Volumen von 48 Millionen Euro. Börsengänge und der M&A-Markt konnten laut BVK im vergangenen Jahr nur wenig genutzt werden.
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