Blackstone-Chef erwartet größere Transaktionen der PE-Branche
In der Private-Equity-Branche wird das Volumen der einzelnen
Transaktionen in Zukunft deutlich steigen. Das erwartet Hanns Ostmeier,
Geschäftsführer der Blackstone Group Deutschland. "Wir werden in den
nächsten Jahren in Deutschland Käufe in zweistelliger
Milliarden-Euro-Höhe sehen", sagte Ostmeier auf einer Veranstaltung in
Hamburg. Feindliche Übernahmen, wie sie aus den USA bekannt sind, seien
dabei eher unwahrscheinlich. Ein Grund dafür sei die in Deutschland
fest verankerte Mitbestimmung.
Blackstone sammelt nach den Angaben Ostmeiers zurzeit Kapital für einen
neuen Fonds ein. Der bislang zuletzt aufgelegte Fonds verfüge über 6,5
Milliarden Dollar. ?Sie können davon ausgehen, dass der nächste Fonds
sicherlich nicht kleiner werden wird?, sagte der Blackstone-Chef.
Blackstone mit Hauptsitz in den USA ist nach eigenen Angaben eine der
großen weltweiten Investmentgruppen und hält gegenwärtig 30
Beteiligungen, die einen Umsatz von 50 Milliarden Dollar erreichen und
mehr als 300.000 Mitarbeiter beschäftigen. In Deutschland ist die
Gruppe seit 2003 mit ihrem Hauptsitz in Hamburg aktiv und hat sich
unter anderem an der Celanese AG und der Gerresheimer Glas-Gruppe
beteiligt. Über aktuelle Übernahmeziele machte Ostmeier keine Angaben.
"Generell ist es aber richtig, dass wir uns für den Finanzsektor
interessieren", sagte er.
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