26.09.2005 | 

Blackstone-Chef erwartet größere Transaktionen der PE-Branche

In der Private-Equity-Branche wird das Volumen der einzelnen

Transaktionen in Zukunft deutlich steigen. Das erwartet Hanns Ostmeier,

Geschäftsführer der Blackstone Group Deutschland. "Wir werden in den

nächsten Jahren in Deutschland Käufe in zweistelliger

Milliarden-Euro-Höhe sehen", sagte Ostmeier auf einer Veranstaltung in

Hamburg. Feindliche Übernahmen, wie sie aus den USA bekannt sind, seien

dabei eher unwahrscheinlich. Ein Grund dafür sei die in Deutschland

fest verankerte Mitbestimmung.

Blackstone sammelt nach den Angaben Ostmeiers zurzeit Kapital für einen

neuen Fonds ein. Der bislang zuletzt aufgelegte Fonds verfüge über 6,5

Milliarden Dollar. ?Sie können davon ausgehen, dass der nächste Fonds

sicherlich nicht kleiner werden wird?, sagte der Blackstone-Chef.

Blackstone mit Hauptsitz in den USA ist nach eigenen Angaben eine der

großen weltweiten Investmentgruppen und hält gegenwärtig 30

Beteiligungen, die einen Umsatz von 50 Milliarden Dollar erreichen und

mehr als 300.000 Mitarbeiter beschäftigen. In Deutschland ist die

Gruppe seit 2003 mit ihrem Hauptsitz in Hamburg aktiv und hat sich

unter anderem an der Celanese AG und der Gerresheimer Glas-Gruppe

beteiligt. Über aktuelle Übernahmeziele machte Ostmeier keine Angaben.

"Generell ist es aber richtig, dass wir uns für den Finanzsektor

interessieren", sagte er.

zurück