BIZ-Autoren analysieren Risikofaktoren von Hedge-Fonds
Flexibilität und die Möglichkeit, den Fremdfinanzierungsgrad rapide zu erhöhen, gelten als typische Merkmale von Hedge-Fonds. Doch die Wirklichkeit
sieht weitaus differenzierter aus. Patrick McGuire, Eli Remolona und
Kostas Tsatsaronis von der "Bank für Internationalen Zahlungsausgleich"
haben in einer jetzt veröffentlichten Studie die Risikofaktoren, die
die Renditen von Hedge-Fonds bestimmen, ausführlich analysiert.
Dabei kommen sie zum Schluss, dass sich die Anlagestrategien von Hedge-Fonds
mit den jeweiligen Marktbedingungen ändern. Hedge-Fonds mit unterschiedlichen
Anlagestilen weisen deutliche Gemeinsamkeiten in Bezug auf ihre Risikoengagements
auf; beispielsweise veränderten sich die Risikoengagements der drei
berücksichtigten allgemeinen Fondstypen in der Zeit des Aktienmarkthöchststandes
2000 in ähnlicher Weise.
Die Autoren konstruieren zudem einen grob geschätzten zeitvariablen
Indikator für den Fremdfinanzierungsgrad von Hedge-Fonds, der für die
Zeit von Ende 1997/98 Spitzenwerte und für die vergangenen Jahre eher
moderate Werte anzeigt.
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