23.03.2005 | 

BIZ-Autoren analysieren Risikofaktoren von Hedge-Fonds

Flexibilität und die Möglichkeit, den Fremdfinanzierungsgrad rapide zu erhöhen, gelten als typische Merkmale von Hedge-Fonds. Doch die Wirklichkeit

sieht weitaus differenzierter aus. Patrick McGuire, Eli Remolona und

Kostas Tsatsaronis von der "Bank für Internationalen Zahlungsausgleich"

haben in einer jetzt veröffentlichten Studie die Risikofaktoren, die

die Renditen von Hedge-Fonds bestimmen, ausführlich analysiert.

Dabei kommen sie zum Schluss, dass sich die Anlagestrategien von Hedge-Fonds

mit den jeweiligen Marktbedingungen ändern. Hedge-Fonds mit unterschiedlichen

Anlagestilen weisen deutliche Gemeinsamkeiten in Bezug auf ihre Risikoengagements

auf; beispielsweise veränderten sich die Risikoengagements der drei

berücksichtigten allgemeinen Fondstypen in der Zeit des Aktienmarkthöchststandes

2000 in ähnlicher Weise.

Die Autoren konstruieren zudem einen grob geschätzten zeitvariablen

Indikator für den Fremdfinanzierungsgrad von Hedge-Fonds, der für die

Zeit von Ende 1997/98 Spitzenwerte und für die vergangenen Jahre eher

moderate Werte anzeigt.

 

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