17.06.2010 | Research

Bewertung und Performance von Immobilienportfolios

Ein aktueller Research Report von Schroders beschäftigt sich mit der Performance von Immobilienanlagen. Der Bericht zeigt, wie eine Einteilung von Immobilien-Investments in die Kategorien Prime, Secondary und Tertiary erfolgen kann und stellt einen Performance-Vergleich dieser Klassen an. Dazu stellen die Autoren in dem im März 2010 veröffentlichenten Paper die sechs spezifischen Faktoren Covenant Strength, Lease Length, Over Renting, Location, Specification und Sustainability vor. Prime Property ist demnach ein neues, energieeffizientes Gebäude in guter Lage, das eine gute öffentliche Verkehrsanbindung hat und an solvente Mieter vermietet ist. Der größte Teil der Immobilien-Investments von Investoren dürfte also als Secondary klassifiziert werden. Schroders schätzt, dass ca. 10% der Immobilien in institutionellen Portfolios als Prime zu klassifizieren sind.


Quelle: Schroders

Beim Performance-Vergleich zwischen Prime und Secondary finden die Autoren allerdings keine dauerhafte Outperformance von Prime-Immobilien. Demnach könne ein gezieltes aktives Management in den Secondary- und Tertiary-Klassen die Portfolioeigenschaften im Vergleich zu einem reinen Prime-Portfolio deutlich verbessern.


Quelle: Schroders

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