30.04.2020 | Studie

Bedeutung langfristiger Immobilieninvestments

INREV hat die Bedeutung institutioneller Investoren für eine nachhaltige Zukunftsgestaltung untersucht. Da langfristiges Kapital zu 80% von Pensionsfonds und Versicherungsgesellschaften bereitgestellt wird, kommt diesen institutionellen Investoren eine besondere Verantwortung zu, bspw. die Unterstützung sozialer Infrastruktur oder Implementierung nachhaltiger Initiativen, um Klimarisiken zu reduzieren. Die treuhänderische Verpflichtung den Versicherungsnehmern gegenüber erfordert den Einsatz von Low-Risk-Strategien und einen langfristigen Investitionshorizont. INREV argumentiert, dass Immobilien durch die spezifischen Charakteristika für institutionelle Investoren interessant sind. Sie bieten Diversifikationsvorteile sowie ein passendes Risk-Return-Profil und sind auf Langfristigkeit ausgelegt, im Schnitt beträgt die Halteperiode 14 Jahre. Allokationen in Immobilien sind in der letzten Dekade um 11,2% gestiegen, machen dennoch nur einen relativ kleinen Teil der totalen europäischen Pensionsvermögen aus.

European institutional investors allocation to real estate by AUM

Quelle: INREV

Immobilien bieten, laut INREV, großes Potenzial für die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung, bspw. durch die Anwendung von ESG-Richtlinien. Commercial- und Residential Real Estate, direkt und indirekt, machen etwa 40% des Energieverbrauchs und etwa 32% der CO2-Emissionen der europäischen Union aus. Institutionelle Investoren könnten durch Investitionen in klimafreundliche Immobilien Emissionen verringern.


Absolut Research analysiert institutionelle Publikumsfonds und ETFs mit Fokus auf Immobilien jeden Monat in der Publikation Absolut|ranking Real Estate. Insgesamt umfassen die Absolut|rankings mehr als 16.000 institutionelle Publikumsfonds und ETFs, aufgeteilt in 34 Asset-Klassen und Marktsegmente und mehr als 160 Universen.

 

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