20.06.2011 | Märkte

BCG beziffert globale Privatvermögen auf 122 Billionen US-Dollar

Das globale Vermögen stieg 2010 um 8 % auf 121,8 Billionen US-Dollar, berichtet die Boston Consulting Group in dem Report "Global Wealth 2011". Der allgemeine Aufwärtstrend an den Aktienmärkten war maßgeblich für das Wachstum. Nordamerika ist mit 38,2 Billionen die wohlhabendste Region, dicht gefolgt von Europa mit 37,1 Billionen. Lateinamerika stellt 3,5 Billionen, Die Asien-Pazifik-Region 21,7 und Japan 16,8 Billionen US-Dollar. 0,9 % aller Haushalte besaßen 39 % des gesamten Vermögens. Das Wachstum der Privatvermögen war in den Schwellenländern besonders hoch.


Quelle: BCG

Die Branche der Wealth Manager schloss 2010 mit gemischten Ergebnissen ab. Der durchschnittliche Return on Assets lag bei 82 Basispunkten, Assets und Einnahmen sind gestiegen. Die Ergebnisse Schweizer Offshore-Banken sind deutlich hinter denen der europäischen Onshore-Banken zurückgeblieben, so BCG. Dies sei durch Abflüsse nordamerikanischer Gelder und eine nschwache Performance in 2010 zu erklären.
Investoren analysieren außerdem verstärkt die Kosten von Investments. Für die Zukunft seien Pricing und Gesamtkosten wesentliche Faktoren für Wealth Manager, um konkurrenzfähig zu bleiben.


Quelle: BCG

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