11.07.2005 | 

Banken für vorsichtige Regulierung von Hedge-Fonds

Der Bundesverband Deutscher Banken (BDB) hat eine vorsichtige

Regulierung der Hedge-Fonds gefordert, um Risiken für Unternehmen und

Anleger einzugrenzen. Mehr Transparenz sei notwendig, forderte der BDB

in Berlin. Damit unterstützt der Verband prinzipiell die G-8-Initiative

von Bundeskanzler Gerhard Schröder, der auf internationaler Ebene mehr

Einblicke in die Strukturen, Strategien und Eigentumsverhältnisse

dieser Fonds erreichen will.

Der stellvertretende Hauptgeschäftsführer Harald Noack sagte

weiter:  ?Die wachsende Bedeutung der Hedge-Fonds wirft die Frage

nach dem Verbleib der Risiken im Finanzsystem auf. Mehr Transparenz ist

daher notwendig, um eventuelle Risiken frühzeitig erkennen und

gegensteuern zu können. Insofern ist ein gewisser Regulierungsbedarf an

den internationalen Finanzmärkten nicht von der Hand zu weisen.? Er

wandte sich jedoch gegen harte Eingriffe. Es müsse mit Augenmaß

vorgegangen werden, forderte Noack. Schließlich sei eine Regulierung

nur auf internationaler Ebene sinnvoll und müsse auch die

Offshore-Finanzplätze mit einschließen. Ziel müsse es sein, durch eine

angemessene Offenlegungspflicht die Transparenz sowie die Disziplin der

Marktteilnehmer zu erhöhen.

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