Banken für vorsichtige Regulierung von Hedge-Fonds
Der Bundesverband Deutscher Banken (BDB) hat eine vorsichtige
Regulierung der Hedge-Fonds gefordert, um Risiken für Unternehmen und
Anleger einzugrenzen. Mehr Transparenz sei notwendig, forderte der BDB
in Berlin. Damit unterstützt der Verband prinzipiell die G-8-Initiative
von Bundeskanzler Gerhard Schröder, der auf internationaler Ebene mehr
Einblicke in die Strukturen, Strategien und Eigentumsverhältnisse
dieser Fonds erreichen will.
Der stellvertretende Hauptgeschäftsführer Harald Noack sagte
weiter: ?Die wachsende Bedeutung der Hedge-Fonds wirft die Frage
nach dem Verbleib der Risiken im Finanzsystem auf. Mehr Transparenz ist
daher notwendig, um eventuelle Risiken frühzeitig erkennen und
gegensteuern zu können. Insofern ist ein gewisser Regulierungsbedarf an
den internationalen Finanzmärkten nicht von der Hand zu weisen.? Er
wandte sich jedoch gegen harte Eingriffe. Es müsse mit Augenmaß
vorgegangen werden, forderte Noack. Schließlich sei eine Regulierung
nur auf internationaler Ebene sinnvoll und müsse auch die
Offshore-Finanzplätze mit einschließen. Ziel müsse es sein, durch eine
angemessene Offenlegungspflicht die Transparenz sowie die Disziplin der
Marktteilnehmer zu erhöhen.
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