"Bank of England" warnt vor Risiken durch Hedge-Funds
Die "Bank of England" hat vor den potenziellen Risiken durch ein schnelles Umschichten von Hedge-Fonds-Geldern gewarnt. Nach einem Bericht der "Neuen Zürcher Zeitung" (NZZ) erklärte die britische Notenbank in ihrer halbjährlichen Analyse der Finanzmarkt-Stabilität, dass mit einem plötzlichen Abziehen von Geldern aus Hedge-Fonds in großem Stil Stabilitätsgefahren verbunden sein könnten. Dies sei vor allem dann der Fall, wenn die Investoren zum Schluss kämen, dass ihre bisherigen Renditeerwartungen nicht realistisch gewesen seien.
Bisher, so konstatiert die Zentralbank, habe die zuletzt schlechte Performance vieler Hedge-Fonds zwar keine signifikante Bedeutung für das Finanzsystem gehabt. Allerdings müsse dies nicht zwangsläufig so bleiben. Die Notenbank verweist dabei auf die exponentiell gestiegenen Kapitalzuflüsse in Hedge-Fonds im vergangenen und im laufenden Jahr.
Möglicherweise würden die Erträge allein schon wegen der größeren Zahl von Fonds geringer, die versuchen, die Ineffizienzen der Märkte auszunutzen. Trotz der Warnung vor den möglichen Risiken vermeidet die "Bank of England" allerdings jeden Anschein von Panik. Ob es wirklich zu einem destabilisierenden Ausverkauf komme, hänge nicht zuletzt davon ab, für welchen Zeitraum die Investoren ihr Kapital in Hedge-Fonds investiert hätten.
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