BAI prämiert vier Forschungsarbeiten mit Wissenschaftspreis
Wie in den vergangenen Jahren hat der Bundesverband Alternative Investments (BAI) vier Forschungsarbeiten mit dem BAI-Wissenschaftspreis ausgezeichnet. In der Kategorie Masterarbeiten wurde die Abschlussarbeit von Anna Weinheimer mit dem Titel „European Infrastructure Debt as an Asset Class for Institutional Investors“ ausgezeichnet, in der es um die Chancen und Risiken europäischer Infrastrukturanleihen geht. Ein Schwerpunkt liegt in der Untersuchung der Illiquidität der Bonds.
Weiterhin wurden zwei Dissertationen prämiert. Dr. Daniel Wurstbauers Doktorarbeit „Infrastructure Investments – Empirical Evidence on an Emerging Asset Class“ untersucht in drei separaten Forschungspapieren verschiedene Investitionscharakteristika von Infrastruktur, darunter Inflationsschutz, Einfluss von Solvency-II sowie die Bepreisung gelisteter europäischer Infrastrukturunternehmen. Die zweite Arbeit, „Empirical Studies on Asset Management: Multi Asset Portfolio Optimization, Return Prediction Models and Fixed Income Hedging Strategies” stammt von Dr. Dominik Wolff. Die kumulative Dissertation untersucht verschiedene Portfolio-Allokationsstrategien, den Nutzen von Rohstoffen in der Asset-Allokation sowie die Güte von Prognosemodellen für den Aktienmarkt, welche auf fundamentalen, makroökonomischen und technischen Indikatoren beruhen. Ein weiterer Untersuchungsgegenstand ist das Risiko-Management von Bond-Portfolios im Verlauf der europäischen Staatsschuldenkrise.
In der Kategorie Sonstige Wissenschaftliche Arbeiten gewann die Arbeit „Market Maturity and Mispricing“ von Dr. Heiko Jacobs. Darin untersucht der Autor auf Basis 11 bekannter Long/Short-Querschnitts-Anomalien das Ausmaß von auf Fehlbewertungen basierenden Renditevorhersagbarkeiten in 45 Ländern.
Die Zusammenfassungen der Arbeiten können im Rahmen des BAI-Newsletters hier frei heruntergeladen werden.