BAI kritisiert Umfang der AIFM-Richtlinie
Die Finanzminister der Europäischen Union haben sich über die AIFM-Richtlinie verständigt, die Regulierungen zu geschlossenen Fonds und Alternative Investments wie Hedgefonds und Private Equity enthält. Die Richtlinie Der Bundesverband Alternative Investments kritisiert den Kompromiss der Unterhändler aus EU-Rat und Europaparlament als zu umfangreich. Grundsätzlich wird die Umsetzung der AIFM-Richtlinie begrüßt. Der Umfang betrage allerdings bereits 210 Seiten und werde durch Konkretisierungen und Umsetzungen in nationales Recht noch deutlich an Umfang zunehmen. Die dadurch steigenden Kosten werden letztlich von den Investoren zu tragen sein.
Des Weiteren wird der EUR-Pass für Manager in der derzeitigen Fassung als zu kompliziert bezeichnet. Da deutsche Hedgefonds den Anforderungen der Richtlinie bereits genügen, erhofft sich der BAI eine wettbewerbsfähige Umsetzung der Richtlinie für Private Equity in Deutschland sowie reduzierte Anforderungen für den Vertrieb an institutionelle Investoren.