30.04.2009 | 

BAI kommentiert EU-Richtlinienentwurf für Alternative Investment Fund Manager

Die EU-Kommission hat am 29.04.2009 einen Richtlinienvorschlag zur Regulierung der Manager von Alternativen Investments, insbesondere Hedgefonds und Private-Equity-Fonds, veröffentlicht. Der Bundesverband Alternative Investments (BAI) begrüßte den Vorschlag grundsätzlich, kritisierte jedoch auch die mangelnde Abstimmung auf internationaler Ebene.

Eine Regulierung auf Managerebene sei der richtige Ansatz, jedoch mache nur eine international einheitliche Regulierung Sinn. Ansonsten drohen Wettbewerbsverzerrungen. Darüber hinaus sei die G20-Vorgabe, besonders systemrelevante Investmentvehikel zu beaufsichtigen, nicht ausreichend beleuchtet. Da verschiedene Untersuchungen der IOSCO, EZB und FSA keine systemrelevanten Vorfälle zwischen Hedgefonds und der Finanzkrise belegen, warnt der BAI vor Aktionismus. Desweiteren enthalte der Entwurf eine Diskriminierung von Private-Equity-Fonds bezüglich der Informations- und Offenlegungspflichten. Begrüßt wird hingegen, dass Leerverkäufe nicht Bestandteil der gegenwärtigen Diskussion sind.

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