BAI fordert Rücknahme des MoRaKG
Der Bundesverband Alternative Investments e.V. (BAI) hat in einem offenen Brief an Bundesfinanzminister Steinbrück die Rücknahme des am 15. August verabschiedeten Regierungsentwurfs des Gesetzes zur Modernisierung der Rahmenbedingungen für Kapitalbeteiligungen (MoRaKG) gefordert.
Der BAI vertritt die Ansicht, dass es besser sei, einen zweiten Anlauf zur Erreichung der im Koalitionsvertrag genannten Ziele bezüglich Private Equity zu unternehmen, als mit dem aus seiner Sicht völlig unzulänglichen MoRaKG die Unsicherheiten auf Jahre hinaus fest zu schreiben. Mit dem MoRaKG würden einige Verbesserungen für Wagniskapitalbeteiligungsgesellschaften geschaffen, die in der Summe keine signifikanten positiven Auswirkungen auf die deutsche Volkswirtschaft haben werden.
Auf der anderen Seite würden aber für Jahre Missstände zementiert, die dazu führen, dass Deutschland sowohl als Produktions- als auch als Nachfragestandort für Private Equity weiter ins Hintertreffen geraten könnte. Insbesondere die weiterhin herrschende Unsicherheit hinsichtlich der Besteuerung von deutschen und ausländischen Private-Equity-Fonds mindere die Attraktivität des Standorts Deutschland.
Den Brief des BAI an das BMF können Sie sich hier herunterladen.