21.12.2007 | 

AXA Private Equity überprüft sämtliche Beteiligungen

Nach Aussagen des Leiters des Deutschlandgeschäfts der AXA Private Equity, Stephan Illenberger, gegenüber dem Handelsblatt stehen der Branche deutlich schwierigere Zeiten bevor. Demnach überprüfe AXA Private Equity, ob ihre Investitionen einer möglichen Rezession gewachsen sind. Damit schlägt das französische Unternehmen einen defensiveren Kurs ein, um für eine Korrektur in der Branche gewappnet zu sein.

Illenberger´s Ansicht nach wird es in den nächsten zwei Jahren keine Rekordtransaktionen im Milliardenbereich geben, da die dafür notwenigen Fremdmittel von den Banken nicht zur Verfügung stehen werden. Allerdings seien auf kleine und mittlere Transaktionen (bis 250 Millionen) spezialisierte Private-Equity-Häuser nicht gleichermassen betroffen, sagte Managing Director Kim Comperl von der Investmentbank Dresdner Kleinwort.

Jedoch ist das Investoreninteresse in diesem Sektor weiterhin groß. Allein im Jahr 2007 konnte die Branche rund USD 7 Mrd. einsammeln. Illenberger´s Aussage nach gehen große Investoren davon aus, dass gerade jetzt ein Investment in Private Equity sinnvoll sein könnte.

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