Auswirkungen der AIFM-Richtlinie auf institutionelle Investoren
Die EU-Kommission hat als Reaktion auf die Finanzmarktkrise einen Paradigmenwechsel bei der Regulierung eingeläutet. Alle Akteure und Tätigkeiten, die erheblichen Risiken unterliegen, sollen einer angemessenen Regulierung unterworfen werden. Daher hat die Kommission im Jahr 2009 einen Richtlinienentwurf zu der Regulierung alternativer Investmentfondsmanager veröffentlicht, der in der Branche und bei den Regierungen einiger Mitgliedstaaten viel Aufsehen erregt hat. Die ursprünglich am 16./17. März 2010 vorgesehene Diskussion der Änderungsvorschläge im Europäischen Parlament wurde kurzfristig auf Initiative Großbritanniens verschoben. Dennoch wird eine Beschlussfassung in naher Zukunft erwartet. Frank Herring und Dr. Martin Krause, beide Partner bei Norton Rose in Frankfurt, erläutern die geplanten Inhalte und die Struktur der Richtlinie und zeigen, wie sich die Änderungen auf Investitionsentscheidungen institutioneller Anleger auswirken könnten.
Diesen Artikel finden Abonnenten des Absolut|report in der aktuellen Ausgabe 2|2010 ab Seite 54.
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