03.06.2013 | Studie

Aufbau einer risikoorientierten Reportingstruktur

Eine aktuelle Studie von Economist Intelligence Unit und State Street untersucht, wie bewusst institutionelle Investoren mit Risiken umgehen. Wenig überraschend ist das Ergebnis, dass die Priorität seit der Finanzkrise stark gestiegen ist. 2007 gab jeder Vierte europäische Investor an, eine äußerst risikoorientierte Unternehmenskultur zu pflegen, nun liegt der Anteil bei knapp 78 %. Als größte Gefahr werden neben Volatilität und individuellen Investmententscheidungen dabei mittlerweile Reputationsrisiken eingestuft.


Quelle: Economist, State Street

Während das Bewusstsein für Risiken deutlich zugenommen hat, ist die Anpassung der Infrastrukur zeitintensiv und noch nicht flächendeckend abgeschlossen. Häufig sind Daten nicht zuverlässig verfügbar oder erreichen die erforderlichen Entscheider nicht schnell genug. Insbesondere die bestehende Reporting- und Kommunikationsinfrastruktur ist den gestiegenen Ansprüchen noch nicht in jedem Fall gewachsen und muss effizienter gestaltet werden, bemängeln selbstkritisch zahlreiche Umfrageteilnehmer.


Quelle: Economist, State Street

Ein effizienter Dialog zwischen Risikomanagement und Geschäftsführung kann dabei zudem zu besseren Investmentergebnissen führen, belegt die Studie. Unternehmen, in denen der Chief Risk Officer Teil des Executive Boards ist, liefern durchschnittlich bessere Resultate.

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