10.10.2012 | Märkte

Asset Manager brauchen neue Konzepte gegen Stagnation

Seit 2008 gelang es der globalen Asset-Management-Industrie nicht, positive Mittelflüsse anzuziehen. Die Branche braucht daher neue Konzepte und Ideen, um weiterhin Zuflüsse zu generieren, schreibt die Boston Consulting Group im Report "Global Asset Management 2012: Capturing Growth in Adverse Times". Die Assets under Management verharren seit 2007 relativ unverändert bei 58 Billionen US-Dollar, die Nettomittelflüsse laufen während der letzten vier Jahre allerdings gegen Null. In den entwickelten Märkten sanken die Assets in diesem Zeitraum sogar um 1 % p.a., während das verwaltete Vermögen in Schwellenländern um 7 % p.a. anstieg.


Quelle: BCG

Die neue Situation an den Märkten brachte auch Veränderungen im Verhalten der Investoren mit sich. Anteilig zugelegt haben Passive Investments wie bspw. ETFs, Alternative Investments, Emerging Markets und Spezialitäten. Kerninvestments, insbesondere bei Anleihen, haben sich hingegen um fünf Prozentpunkte verringert. Dadurch hat sich die Schere zwischen Gewinnern und Verlierern unter den Asset Managern vergrößert, so BCG. Kostendruck kommt durch günstige passive Fonds, die zunehmende Regulierung verschiebt zudem Marktmacht hin zu Distributoren und Vermögensverwaltern. Unternehmen die sich den neuen Trends nicht anpassen, drohen von Markt verdrängt zu werden.


Quelle: BCG

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