Anteil Alternativer Investments in US-Stiftungen nimmt weiter zu
In einer Studie des Research Unternehmens Commonfund wurden 637 Stiftungen US-amerikanischer Universitäten (u.a. Harvard, Stanford und Yale) zu ihrem Anlageverhalten, u.a. in Alternative Investments, befragt. Demnach entsprach im Jahr 2002 der prozentuale Anteil von Alternative Investments in den Portfolios der Stiftungen durchschnittlich dem Anteil an US-Aktien im Jahr zuvor.
Innerhalb der Anlage in Alternative Investments erhöhte sich der Anteil an Hedge Funds Ende 2002 auf 42% (2001: 28%), gleichzeitig verringerte sich die Allokation zu Private-Equity- und Venture-Capital-Investitionen auf durchschnittlich 25%.
Des Weiteren wiesen Stiftungen mit einem verwalteten Vermögen von über 1 Mrd. US-$ im Durchschnitt eine höhere Allokation zu Alternativen Investments (43%) in ihren Portfolios auf als Stiftungen mit einem Vermögen von 51-100 Mio US-$. Diese investierten nur 10% ihres Anlagekapitals in Alternative Investments. Auch in den erwirtschafteten Renditen zeigen sich Unterschiede: während Institute mit einem Vermögen von über 1 Mrd. US-$ im Jahr 2002 eine durchschnittliche Rendite von -2,7% erzielten, lag die Rendite von kleineren Stiftungen (< 10 Mio US-$) bei -6,9%. Weitere Informationen lagen noch nicht vor und werden nach Erhalt nachgeliefert.
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