24.04.2012 | Studie

Analyse aktueller Entwicklungen des Schweizer Immobilienmarktes

Der Schweizer Immobilienmarkt zeigte in den letzten Jahren eine stabile Entwicklung. Das sehr niedrige Zinsniveau und die ansteigende Zahl der Bauprojekte lassen allerdings Anzeichen einer Überhitzung erkennen, berichtet Credit Suisse in einer umfangreichen Marktstudie. Allerdings entwickeln sich die verschiedenen Segmente des Immobilienmarktes unterschiedlich, was tiefere Analysen erfordert.
Im Wohnungsmarkt gebe es derzeit eine sehr hohe Nachfrage nach Eigentumswohnungen, während die Nachfrage nach Mietwohnungen stagniere. Dieser Trend dürfte nach Ansicht von Credit Suisse weiterhin Bestand haben. Der Anteil an spekulativen Immobilienkäufen wird allerdings als gering eingeschätzt, sodass nicht mit Preisblasen zu rechnen ist.


Quelle: Credit Suisse

Der Markt für Büroflächen zeigt sich stabil, allerdings mit einer Tendenz zum Überangebot. Das mehrere große Projekte geplant sind, sollten Investments genau überprüft werden. Im Osten der Schweiz sind weiterhin hohe Preisniveaus zu erwarten, auch aufgrund der begrenzten Ausweitungsmöglichkeiten. Im Westen besteht hingegen eine Tendenz zur Verlagerung von großen Büroflächen an verkehrsgünstige preiswertere Standorte jenseits der Zentren.

Abonnenten von Absolut Research können weiterführende Informationen hier herunterladen:
Mehr zum Thema "Immobilien Real Estate"
zurück