30.09.2013 | Märkte

Alternative Strategien überzeugen in der langen Frist

Rund drei Viertel der in Deutschland zum Vetrieb zugelassenen alternativen Investmentfonds erzielten seit 2008 eine positive Rendite, wie die Absolute Return Studie von Lupus Alpha zeigt. Grundlage der Studie sind alle Fonds mit einem absoluten Renditeziel, die also ohne Benchmark investieren, und einem Track Record von mindestens fünf Jahren. Im Durchschnitt wurde in diesem Segment seit 2008 eine jährliche Rendite von 1,41 % erzielt. Damit liegen diese innovativen Produkte deutlich vor ihren Offshore-Pendants, die, wie der HFRX Global Hedge Fund Index zeigt, 2,08 % p.a. verloren. Hinsichtlich der Rendite müssen sich die alternativen Fonds allerdings dem breiten Aktienmarkt geschlagen geben. Der MSCI World legte seit 2008 über 4 Prozent pro Jahr zu.


Quelle: Lupus Alpha

Auf der Risikoseite schneiden die analysierten Fonds jedoch deutlich besser ab, als alle anderen Asset-Klassen. Der durchschnittliche Maximum Drawdown betrug seit 2008 -14,49 %. Aktienmärke und Hedgefonds mussten deutlich höhere Verluste hinnehmen. Der S&P 500 notierte einen Maximalverlust von mehr als 42 %, der EuroStoxx 50 mehr als 41 %. Innerhalb des analysierten Universums ist die Schwankungsbreite allerdings sehr groß. Der beste Fonds verlor maximal 0,31 %, der schlechteste mehr als 87 %. Die Auswahl des richtigen Managers ist in diesem Fondssegment daher besonders wichtig.


Quelle: Lupus Alpha

Auch die zeitliche Verteilung der Maximalverluste belegt die  höheren Anfordungen an das Management. Fonds mit längerem Track Record haben geringe Drawdowns, was für einen Lerneffekt bei wachsender Erfahrung spricht.

Absolut Research untersucht die besten Investmentfonds mit alternativem Strategieansatz monatlich im Alternative Strategy Fonds Monitor.

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