Alternative Investments fester Bestandteil von institutionellen Portfolios
Alternative Investments bilden auch nach der Finanzkrise einen festen Bestandteil in institutionellen Portfolios. Dies zeigt die "Global Assets & Flows Review" von Casey Quirk, erstellt in Zusammenarbeit mit dem Informationsanbieter eVestment Alliance, für das vierte Quartal 2008. So liegt der Anteil von Alternative Investments seit 2004 relativ konstant bei 3,5%. Aktien (34,1%) und Anleihen (46%) bilden im Schnitt den größten Anteil an den institutionellen Portfolios.
Quelle: Casey Quirk
Aktien hatten in 2008 deutlich höhere Kursverluste zu verkraften als alternative Investments. Außer Fixed Income hat allerdings keine Anlageklasse eine deutliche Gewichtsverschiebung zu verzeichnen. Dies lässt den Schluss zu, dass institutionelle Anleger an ihren Zielallokationen weitestgehend festhalten. Stiftungen und Pensionsvermögen halten den größten Anteil an Alternatives. Nach Rückgängen an den Aktienmärkten in 2008 könnte laut den Autoren allerdings eine teilweise Substitution von Aktien durch Alternatives einsetzen.
Quelle: Casey Quirk
Interessant ist weiterhin, dass der Asset Flow institutioneller Anleger in Aktienfonds, die von eVestment Alliance beobachtet werden, seit dem vierten Quartal 2006 bis Mitte 2008 negativ war. Danach wurde er stark positiv. Dies zeigt deutlich ein antizyklisches Verhalten dieser Investoren.