29.09.2006 | 

Allianz baut Private-Equity-Geschäft aus

Der Allianz-Konzern wird sein Private-Equity-Geschäft ausbauen und die Investitionen in dieser Anlageklasse erhöhen. "Der Ausblick für unser Geschäft ist sehr positiv, und die Pipeline ist voll. Daher wollen wir mittelfristig unsere Kapazitäten ausbauen", sagte Thomas Pütter, Vorstandsvorsitzender von Allianz Capital Partners Ende August. Dies bedeute unter anderem eine deutliche Aufstockung des Personals.

 

Das Investitionsvolumen von Allianz Capital Partners beträgt derzeit rund 2,2 Milliarden Euro, bei Allianz Private Equity Partners (APEP), dem Private-Equity-Dachfondsgeschäft, sind mehr als eine Milliarde Euro investiert. Private Equity macht aktuell damit rund ein Prozent der gesamten Kapitalanlage der Allianz aus.

 

Bei den Investitionen hat ACP keine generellen Renditevorgaben. Diese würden immer dem Risiko der einzelnen Beteiligung angepasst, sagte Pütter. "Der Konzern selber erwartet von uns allerdings, dass wir nach Kosten mindestens fünf Prozent über der mittelfristig zu erwartenden Rendite eines breit gestreuten Aktienportfolios liegen. Wir müssen daher mindestens zwölf Prozent Rendite erzielen, was sehr realistisch ist", sagte Pütter.

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