Aktive Anlagestrategien im Marktumfeld bevorzugt
Natixis hat in einer im Dezember 2016 erschienenen Studie 500 institutionelle Investoren zu ihren Markteinschätzungen und Asset-Allocation-Plänen für das Jahr 2017 befragt. Der Hälfte der Befragten bereiten steigende Volatilitäten die größten Sorgen. Etwa zwei Drittel der Anleger glauben, dass der Anstieg der Volatilitäten durch geopolitische Ereignisse hervorgerufen wird. Den Ausgang der US-Präsidentschaftswahl nennen 38 % der Anleger als Auslöser. 37 % der Befragten sehen einen möglichen Kurswechsel bei der Zinspolitik als Ursache an. 
Quelle: Natixis
Knapp drei Viertel der Befragten glaubt, dass aktive Managementstrategien im aktuellen Marktumfeld besser geeignet sind. Dafür würden auch 78 % der Investoren höhere Gebühren zahlen, weil die Möglichkeit der Erzielung überdurchschnittlicher Renditen besteht. Außerdem zeigt die Befragung, dass zurzeit 67 % der Assets aktiv verwaltet werden, während 33 % der Assets in passiven Engagements angelegt sind. Die institutionellen Investoren schätzen, dass der Anteil passiv verwalteter Assets in den kommenden drei Jahren lediglich um einen Prozentpunkt auf 34 % ansteigen wird. Der Anteil passiver Engagements wurde in der letzten Befragung im Jahr 2015 noch auf 43 % geschätzt. 
Quelle: Natixis
Die Studie zeigt weiter, dass institutionelle Investoren in 2017 verstärkt auf alternative Investments setzen werden. Die Anleger planen eine Anhebung der Allokation von 18 % auf 22 %. Als Gründe dafür nennen 67 % der Investoren Diversifikationsvorteile und 31 % der Anleger die Reduzierung des Risikos.
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