Aktien-ETPs verzeichnen deutliche Abflüsse
Im Februar sind netto 271 Mio. Euro aus dem europäischen ETF-Markt abgeflossen, zeigt das monatlich erscheinende ETF-Barometer von Lyxor. Das insgesamt in ETFs verwaltete Vermögen fiel damit im Vergleich zum Jahresende 2015 um 5 % auf 428,5 Mrd. Euro. 
Quelle: Lyxor
Mit Nettomittelabflüssen in Höhe von 2,4 Mrd. Euro kam es bei Aktien-ETFs zum höchsten Rückgang. Smart-Beta-ETFs verzeichneten Nettozuflüsse in Höhe von 907 Mio. Euro. Im Anleihen-Segment zeichnete sich eine Trendumkehr ab. Europäische Anleihen-ETFs verbuchten rund 1,9 Mrd. Euro an Zuflüssen. Von dieser Entwicklung profitierten besonders ETFs auf Staatsanleihen entwickelter Märkte. Die Nettomittelzuflüsse in ETFs auf US-amerikanische und deutsche Staatsanleihen beliefen sich auf 417 Mio. bzw. 332 Mio. Euro. In Rohstoff-ETFs flossen 216 Mio. Euro, wovon Produkte auf Gold etwa 65 % ausmachten. 
Quelle: BlackRock
Ein weiterer Marktbericht von BlackRock zeigt, dass im Februar weltweit 9,4 Mrd. Dollar in ETPs geflossen sind. Dabei verzeichneten Gold-ETPs Rekordzuflüsse in Höhe von 7,2 Mrd. Dollar. Das anhaltende Niedrigzinsumfeld führte zu starken Zuflüssen in Anleihen-ETPs. Begründet durch volatile Märkte fragten Investoren verstärkt Low Volatility ETPs nach. Die Nettomittelzuflüsse erreichten einen Rekordwert von 3,9 Mrd. Dollar. Ein deutlicher Rückgang des verwalteten Vermögens wurde bei Aktien-ETPs festgestellt. Die Abflüsse aus ETPs auf US-Aktien betrugen 8,8 Mrd. Dollar. Aus europäischen Aktien-ETPs wurden 4,2 Mrd. Euro abgezogen.
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