31.07.2006 | 

AIFA kritisiert geplante Beschränkungen für Hedgefonds-Anleger in Österreich

Die österreichischen Hedgefonds-Anbieter wehren sich gegen den Plan der heimischen Finanzmarktaufsicht, für den Verkauf von Hedgefonds eine Mindestabsatzgrenze von 50.000 Euro festzulegen. "Minimuminvestments sind weder geeignet den kleinen Anleger zu schützen, noch Beschwerden anzuhalten, noch die Transparenz zu fördern", so Vertreter des Alternative Investments Forum Austria (AIFA) in einer Pressemitteilung.

Die Österreichische Nationalbank (OeNB) hatte gemeinsam mit der Finanzmarktaufsicht (FMA) bekannt gegeben, eine Mindestabsatzgröße für Hedgefonds in Höhe von 50.000 Euro einzuführen. Dadurch sollten diese Finanzprodukte für private Investoren nicht mehr so leicht erschwinglich sein. Auch die Transparenz der Hedgefonds solle verbessert werden.

Das AIFA fordert den  Gesetzgeber und die Finanzmarktaufsicht auf, die aktuellen Überlegungen zu überdenken, um einen möglichen Schaden für den Finanzplatz Österreich abzuwenden. "Kleinanleger sollen nicht der Möglichkeit beraubt werden, ihr Portfolio um die wertvollen, weil risikominimierenden Hedgefonds zu ergänzen", so die AIFA.

 

zurück