Absolut intelligent ...

Absolut|report 4|2024}

… ist nicht alles, was in der Welt des institutionellen Asset Managements gemacht wird. Strikte regulative Anforderungen, schlechte Personalausstattung und komplexe Kapitalmarktprodukte können zu Fehlentscheidungen führen.

Die Integration von künstlicher Intelligenz (KI) in die Kapitalanlage markiert einen Wendepunkt in der Finanzwelt. Anleger stehen nun vor der Wahl, ob sie diese Technologie strategisch nutzen möchten, um sich potenzielle Wettbewerbsvorteile in der Zukunft zu sichern.

KI-Systeme können immense Datenmengen in Echtzeit analysieren und Muster erkennen, die vorher verborgen waren. Durch den Einsatz von maschinellem Lernen und fortgeschrittenen Algorithmen können sie nicht nur historische Daten auswerten, sondern auch Marktsentiments, Nachrichten und sogar Social Media in die Analyse einbeziehen. Dies ermöglicht im besten Fall eine präzisere Vorhersage von Kursbewegungen und eine differenzierte Bewertung.

Jedoch bringt die Nutzung von KI auch einige Risiken mit sich, wie z.B. die Black-Box-Natur vieler KI-Modelle. Die Entscheidungsprozesse sind oft undurchsichtig, was die Nachvollziehbarkeit und das Vertrauen in die Ergebnisse erschwert. Institutionelle Investoren sollten sich dafür einsetzen, dass die Modelle so transparent wie möglich und interpretierbar bleiben, um ihren regulatorischen Anforderungen gerecht zu werden.

Wir freuen uns, einen Fachartikel zu diesem Thema in dieser Ausgabe präsentieren zu können. Weiterhin geht es um Investments in die Energiewende, eine Studie zu quantitativen und fundamentalen Aktienstrategien, die Regulierung von Stiftungen, das Konzept des neutralen Zinses, die Divergenz globaler Anleihenmärkte und die neue Infrastrukturquote in der Anlageverordnung.

Wir wünschen Ihnen einen schönen Spätsommer!


Michael Busack
Herausgeber




Ausgabe: Absolut|report 4|2024